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Das Jahr 2014


Müüüüde ...

Da wir keinen Winter haben, der Frühling aber auch irgendwie nicht da ist, überlege ich, was uns alle so schrecklich müde macht. Jeder in der Familie hängt irgendwo herum, gähnend und lustlos.

Selbst ich, wo ich sonst immer unterwegs bin, habe zu nichts Lust. Nur gut, dass wir reichlich Katzenbetten haben. 

Ich mag das nicht, ich mag das überhaupt gar nicht ... ich brauche Action, - aber wie soll das gehen, wenn ich keine Lust habe? 

Vielleicht besser, wenn ich mich wieder einrolle und mir einen Kopf-Kino-Film anschaue ...

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AbertIna ist wieder da ...

Unsere Leute haben heute erzählt, dass Albert und Ina wieder da sind, ein Storchenpaar, das wir schon seit einigen Jahren kennen.

 

Das etwas Ungewöhnliche an diesem Paar ist ihr Wohnort ..., sie leben auf dem Schornstein einer Biogasanlage, der wiederum inmitten eines großen Gewerbegebietes steht. Drumherum befinden sich Baumärkte, ein riesiger Supermarkt und all die anderen üblichen "Verdächtigen" wie Aldi, Lidl und Co. sowie eine große Spedition. Mit anderen Worten, dort ist bis auf den Sonntag Trubel und Hektik ohne Ende.

Albert und Ina stört das aber nicht im geringsten. Im letzten Jahr hat ihnen der NABU einen großen Nistkorb auf dem Schornstein zur Verfügung gestellt und nun sind sie dabei, sich häuslich einzurichten.

 

Im letzten Jahr haben die Beiden ein Junges großgezogen und sind dann Ende September gen Süden aufgebrochen.

 

Es ist doch wahnsinnig faszinierend, dass diese (und andere) Vögel die Flugrouten so genau kennen und ganz ohne Hilfsmittel ihren Weg zum Heimat-Nest finden.

Wie war das da nochmal mit Euch Menschen??? Ohne Navi geht doch da heute kaum noch was, oder?  ;)

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Olympische Spiele, das war's ...

Notgedrungen mussten wir in den letzten gut 14 Tagen des öfteren miterleben, dass unsere Leute stundenlang vor dem Fernseher saßen und gebannt dem Treiben auf eben selbigem zuschauten.

Da stürzten sich Lebensmüde auf schmalen Brettern den Berg hinab, andere  rasten auf einer Art Bügelbrett in höllischem Tempo eine Eisbahn hinunter und wieder andere machten seltsame Luftsprünge und Drehungen auf einer Eisfläche. Das allergruseligste aber waren die Menschen, die ebenfalls auf schmalen Brettern einen ganz steilen Berg hinunter rasten, dann plötzlich nichts mehr unter sich hatten und viele Meter so durch die Luft flogen, um dann mit einem Knicks wieder im Schnee zu landen.

 

Okay, okay, auch wir Katzen haben seltsame Angewohnheiten oder Hobbys, aber sowas? Nee Leute, das verstehen wir nicht ...

Was wir aber erst recht nicht verstehen, ist die Art und Weise, wie die Teilnehmer behandelt wurden, die keinen Goldtaler für ihre Vorführung bekommen haben, bei denen es ein silberner oder bronzenerTaler oder eben auch gar keiner war. Sie mussten sich erklären und rechtfertigen, sie sollten sich gar schuldig bekennen, versagt zu haben. Sogar Arbeitsplätze wurden in Frage gestellt.

 

Ja geht es noch? Zählt bei Euch Menschen eigentlich nur noch das Siegen, ist alles danach schlichtweg ein Versagen? 

Wir fanden diese seltsamen und aus unserer Sicht überaus lebensbedrohlichen Wettkämpfe zwar höchst diskussionswürdig, aber wir zollen jedem einzelnen, der da mitgemacht und sich bereits seit Jahren auf diese Momente vorbereitet hat,  allerhöchsten Respekt, - und Respekt ist immer noch so viel mehr wert als so ein Taler, den man sich um den Hals hängen kann, oder?

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... psssst - muss Euch was verraten

Wie findet Ihr Skeleton? Das ist diese Sportart, wo die Leute auf dem Bauch die Bobbahn runterfahren. Jeder denkt, dass das super gefährlich ist, und was höre ich da vorhin? Meine Barbara und mein Achim haben das vor einigen Jahren mal selbst ausprobiert.

Sie haben damals in der Nähe vom Königssee gewohnt und bei einem Besuch der Bobbahn erfahren, dass man ohne weiteres mal eine Probefahrt machen kann. Achim war sofort dabei und Barbara hat sich gesagt, wenn die das einfach so anbieten, kann es auch nicht wirklich gefährlich sein. Das einzige, auf das man höchst konzentriert achten muss ist der Kopf, - der muss in jeder Situation oben gehalten werden, sonst haut es Dir auch mit Helm das Kinn sonstwohin.

Barbara hat die Strecke in 59 Sekunden geschafft, und sie sagt heute, dass das die wohl verrückteste und schnellste Minute ihres Lebens war.

Aber sie hat es bei dem einen Mal belassen, während Achim noch ein zweites Mal gefahren ist. Beide sagen, dass es einfach nur toll war.

 

Also, wenn Ihr mal die Möglichkeit habt, macht es ruhig. Wenn zwei Oldies wie meine Leute das schaffen, warum dann nicht auch Ihr?

Aber denkt daran, - immer schön den Kopf oben behalten ...

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Fernbeziehung

Ist er nicht bezaubernd? Ach, diese Frage muss ich gar nicht stellen, - es gibt eh nur eine Antwort darauf. Er ist bezaubernd, - und ich bin immer hin und weg, wenn ich sein Foto sehe.

Das ist Andor, der Kater, in den ich mich total verliebt habe. Wir haben uns im Internet kennengelernt, bei MYMIAU, einer Art Facebook nur für Katzen. Seither führen wir eine sehr harmonische Fernbeziehung, und das klappt ganz wunderbar.

Er ist bildschön, klug, humorvoll und sensibel. Er liebt so wie ich den Duft der Baldrianwurzel, muss wie ich notgedrungen auf Trockenfutter verzichten (unsere Menschen sind da unerbittlich), genießt gerne mal ein gepflegtes Glas Rotmilch in netter Gesellschaft, hat ein kleines grünes Auto und liebt seine Menschenmama über alles.

Soweit ich weiß, hat er keine gute Kindheit gehabt, - aber die schmerzvollen Erfahrungen haben ihm zum Glück keine bleibenden Schäden zugefügt.

Ich habe ihn ganz dolle lieb ...

Eure Lolle

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Träääärrrrääää ...

HELAU ... ALAAF ...

und was es sonst noch so alles gibt!

 

Boah Leute, wir können nicht ins Freigehege. Da draußen tönt ununterbrochen ein "Humba Humba Humba Tätärääää" - und weiß der Teufel, was sonst noch alles - durch die Frühlingsluft.

 

Was soll das? Meine Zweibeiner singen zum Glück nicht mit, sie sagen "als waschechte Berliner" fehlt ihnen der rechte Zugang zu derartigem Brauchtum. Na, da kann ich doch nur sagen ... Gott sei Dank!

 

Das einzige, was man aus unserer Katzensicht unter Umständen noch akzeptieren bzw. abfassen könnte, wären die Luftschlangen.

Mehr aber auch nicht.

 

Jetzt hocken wir fünf verhinderten Fell-Jecken im Wohnzimmer und warten darauf, dass dieser seltsame Umzug seinen Weg in Richtung Vergangenheit antritt, und zwar zügig, wenn wir bitten dürfen ...

Eddy will draußen sein Sonntagsküken essen ... und ich muss mal!

 

Ich verabschiede mich für heute mit einem dreifach donnernden ...

Es reicht ... Es reicht ... Es reicht ...

Eure Lolle

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Frühlings-Muffel ...

Alle - bis auf eine - in der Familie freuen sich über den Frühling, der sich scheinbar nahtlos an den Herbst gefügt hat.

Eigentlich sollte da ja noch irgendwas dazwischen gewesen sein, aber offenbar hatte der Winter keine Zeit oder Lust, hier bei uns vorbeizuschauen. Vielleicht hat er sich in Nordamerika ja auch völlig verausgabt.

 

Was mich betrifft, so geht mir das ziemlich am Fellpopo vorbei, - ich brauche dieses weiße, nasse und kalte Zeug nicht und die anderen in der Familie auch nicht, - bis auf ... Barbara.

 

Seit einigen Tagen sieht sie aus, als hätte sie alle Kneipen der Umgebung besucht, und ihre Augen sind nicht mehr so wirklich als Augen zu erkennen ... Zusätzlich nervt sie alle mit Niesattacken - und was der Gipfel ist, sie weigert sich, mit nach draußen zu kommen. 

 

Man ist die bockig, - und das alles nur, weil kein Winter war. Was ist denn so schön an klarer kalter Luft?

Da fliegt doch absolut nichts durch die Gegend, noch nicht einmal ein einsamer Pollen, - das ist doch langweilig, oder?

Eure Lolle

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Bett-Besetzer Max

Jetzt haben wir seit fast 24 Stunden ein neues Kuschelbett, grob geschätzt das siebente oder achte, das hier im Hause vorhanden ist.

Unsere Barbara, die eine absolute Handarbeits-Null ist, hat dieses neue Teil im Schweiße ihres Angesichts explizit für unser Schwergewicht Eddy angefertigt, wobei sie dafür gefühlte tausend Knoten knüpfen musste.

Dann war das Bett endlich fertig und was passiert? Unser Max machte einen Hechtsprung und seither liegt er in diesem viel zu großen Katzenbett. Niemand von uns hat auch nur die kleinste Chance, sich das Teil mal näher anzuschauen. Max hockt da drinnen wie die Spinne im Netz, - und das nennt sich jetzt Familie!

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Wir waren wieder fleißig ...

Barbara und ich haben uns jetzt wirklich ein kleines Getränk verdient, okay - für mich gibt es dann wohl eher ein Leckerlie, das katz ja zur Not auch aus Gläsern angeln kann.

Wir haben meine HP erweitert ...

Wenn Ihr jetzt rechts auf "FÜNF auf einen Blick" klickt, dann seht Ihr, dass jeder von uns noch einen eigenen Button bekommen hat. Dahinter verbirgt sich dann eine (erschreckend subjektive) Beschreibung unserer jeweiligen Persönlichkeit so unter dem Motto:

 

... Gute Seiten - Schlechte Seiten ...

 

Ich bin mit dem über mich Geschriebenen nicht wirklich einverstanden, aber Barbara meint, ich solle doch bitte auch zu meinen Macken stehen.

Okay, wenn es ihr so wichtig ist, dann "Bitte Schön", lest ruhig über meine vermeintlich dunklen Seiten.

Da lach ich doch nur drüber, das kratzt mich überhaupt nicht, das geht mir am Fellpopo vorbei, ... so what, - ist eh alles maßlos übertrieben.

 

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Alle Jahre wieder

Der Sonnenschirm ist aufgespannt, die Frühlingsblumen gepflanzt und wenn es nach unseren fünf Fellnasen ginge, könnte das jetzt für die nächsten 6 Monate so bleiben. Ich gönne es ihnen und dem überwiegenden Rest der Flora und Fauna auch von Herzen, ... ABER ...

ich würde gerne so lange irgendwo am Südpol übersommern. Diese Allergie macht mich fertig und hebelt alles aus. Seit einigen Jahren ist mir immer stärker aufgefallen, dass es hier nicht ausschließlich um eine Pollen- oder Tierhaarallergie geht. Es kristalisiert sich in den wärmeren Monaten immer mehr eine zusätzliche Licht- bzw. Sonnenallergie heraus, und das ist jetzt wahrlich nicht der Hit.

Es geht nicht mehr "nur" um juckende Augen und/oder eine laufende Nase, es geht um massiven Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen und Stechen auf der Haut und all dies ist stets verbunden mit einer totalen Erschöpfung.

Momentan ist es in der Tat so, dass ich mich in abgedunkelten Räumen am wohlsten fühle.  Bääääh, das nervt!

 

Okay, jammern hilft jetzt nicht wirklich, ich muss mir was anderes einfallen lassen. Es wäre zu überlegen, ob man nicht einfach den Tag auf den Kopf stellt und "nachtaktiv" wird. Ich werde darüber nachdenken ...

 

Barbara

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Klarstellung ...

Hallo Freunde, ich bin es wieder - Lolle.

Nach einer heftigen Auseinandersetzung sind die Fronten jetzt geklärt:

Das hier ist MEIN Blog und wenn Barbara meint, sie müsse über ihre Zipperlein schreiben, dann soll sie beim "Apotheken-Rundschau-Blog" mitmachen. Außerdem vermiest sie uns nur unsere gute Frühlings-Stimmung.

Ach wie ich das genieße, diese Wärme und diesen Duft da draußen.

Aber wißt Ihr, was ich komisch bzw. seltsam finde?

 

Am Samstag war ja nun wirklich ein toller Tag: Sonne, stahlblauer Himmel und angenehme Temperaturen. Wir haben uns alle auf einen gemütlichen Tag auf der Terrasse gefreut.

 

Leider war es dann aber nix mit der Gemütlichkeit. Ab 9 Uhr früh haben viele der männlichen Zweibeiner aus der Nachbarschaft ihre (vermutlich) Weihnachtsgeschenke aus ihren Verstecken geholt und sie dann ausprobiert ...

 

Es wurde(n) bis zur Dämmerung ununterbrochen gebohrt, geschraubt, gesägt, geflext, geschliffen, gekärchert und Hecken geschnitten.

 

So manch Heimwerker-Muffel hatte nicht die geringste Chance, den Frühling bei einer schönen Tasse Kaffee draußen zu genießen, - überall war ein Bastel-Wastl am Werk und versuchte, seinen Konkurrenten (zwei Gärten weiter) in punkto Lautstärke zu übertrumpfen.

 

Manchmal tun mir die Zweibeiner richtig leid, sie verlieren sich im Lärm ihrer Heckenscheren, Kettensägen und anderer Krachmacher, anstatt ihre Winternasen erst einmal voller Genuss in die Frühlingssonne zu strecken und dem Vogelgezwitscher zu lauschen.

 

Was sind wir dagegen doch für kluge Geschöpfe ...

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Habe so viele Ideen ...

Jetzt mal ehrlich, wie kann mensch diesem, meinem Blick gegenüber völlig reaktionslos bleiben?

Seit Tagen bitte ich total nett und freundlich darum, dass sie für mich meine neuesten Ideen auf dieser Homepage umsetzen. Es heißt immer nur:

 

Machen wir Lolle, aber nicht jetzt, - später ...

 

Eh die soweit sind, habe ich meine kreative Phase bestimmt schon wieder hinter mir. Ich kann mir doch nicht alles merken.

Okay, heute hat Barbara wenigstens ein wenig an der Navigationsleiste herumgebastelt und eine neue Seite mit Anekdoten angefangen. Solange da jetzt aber explizit noch keine Lolle-Anekdote steht, interessiert mich das jetzt auch nicht so wirklich. 

 

Ansonsten haben wir die Seite "WIR FÜNF ..." überarbeitet, aber als nächstes will ich eine anständige Bildergalerie haben, nicht mehr solche Flickenteppiche wie sie momentan noch zu sehen sind.

 

Barbara sagt, das könnte ich alles bald haben. wenn wir aufhören würden, ihr so viel zusätzliche Arbeit zu machen.

Keine Ahnung, was sie damit meint. Können wir was dafür, wenn es draußen regnet und der Gartenmodder an unseren Pfoten klebt und erst auf dem Sofa wieder abgeschüttelt werden kann?

Manchmal versuchen wir sogar, uns die Pfoten im noch nassen Waschbecken zu reinigen. Das ist dann auch wieder nicht richtig, weil wir auf diese Weise angeblich alles bestempeln. 

Ein wenig mehr Gelassenheit bei den Zweibeinern wäre aus meiner Sicht dringend vonnöten ...

 

Lolle

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ABBA ... damals war's

Was für ein Abend! Da habe ich doch meine Barbara mal von einer ganz anderen Seite erlebt.

Die hat sich fast so aufgeführt wie ich, wenn ich ein lang vermisstes Spiel-Schnürchen wiederfinde. Sie war total aufgeregt und überdreht und warum? Das soll sie Euch dann besser mal selbst erzählen, - ich habe es irgendwie nicht so ganz verstanden ...

 

Danke Lolle, dann übernehme ich hier mal.

 

Gestern am späteren Abend bin ich zufällig in einen ausführlichen TV-Bericht über die Gruppe ABBA geraten.

Nun handelt es sich bei mir ja schon um ein etwas älteres Semester, und die Gruppe ABBA hat mich doch all die Jahre meines Lebens irgendwie "begleitet".

Ihr erster europaweiter Auftritt und der fulminante Sieg beim "Grand Prix de la chanson ..." fand seinerzeit am 06. April 1974 in Brighton statt und als ich gestern Abend noch einmal die Bilder sah, konnte ich mich sofort ganz genau erinnern. 

Als die Vier damals auf die Bühne kamen (Farbfernsehen hatten wir noch nicht), war ich sowas von hin und weg, - die Kostüme und dann diese Musik, es war einfach toll, es war .... "SCHAU"

 

1974 gab es die Wörter "COOL" oder "GEIL" noch nicht im allgemeinen Sprachgebrauch, und hätte ich letzteres Wort in den Mund genommen, dann hätte es zu Hause massiv Ärger gegeben, aber sowas von massiv.

Dieses Wort gehörte hinter verschlossene (Schlafzimmer)Türen und war mehr als unflätig.

Nun, heute ist selbst Geiz geil, oder ein neues Kleidungsstück, von Schuhen mal ganz abgesehen und manchmal ist es auch nur die Fliege an der Wand. Alles ist irgendwie "geil" ...

Nein, bei uns war alles einfach nur "schau", - und das war auch allgemein verständlich. ;)

 

Dieser ABBA-Auftritt war genau drei Wochen vor meiner Abreise nach London, wo ich eine gewisse Zeit als "Au-Pair-Mädchen" verbringen wollte und führte dazu, dass ich der Meinung war, dass man/ich unbedingt solche Klamotten wie die beiden Mädels von ABBA haben müsste. Swinging London wartete auf mich und da war mindestens so ein langer Rock fällig.

Ich habe in Berlin nichts ebenbürtiges finden können, - erst in London, in der damals so berühmten Carnaby Street, da wurde ich fündig. Ich habe diesen Rock heiß und innig geliebt, auch wenn er nach kürzester Zeit auseinandergefallen ist ...

 

Jeder kennt "Kopfkino", - meines wurde gestern abend ganz schön strapaziert, wobei hier historische Dokumentarfilme gezeigt wurden.

Das war eine schöne Reise in die Vergangenheit, damals und heute untermalt von einer Musik, von der ich bis heute begeistert bin.

 

Thank you for the music ABBA ....

 

Barbara

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Heute ...

... vor genau 6 Jahren mussten wir unserem Pünktchen über die Regenbogenbrücke helfen. Obwohl sie fast 20 Jahre alt wurde, sehr krank war und wir alle wußten, dass der Abschied bevorstand, keiner von uns konnte das akzeptieren, am wenigsten Pünktchen. Sie wollte nicht gehen ...

 

Ich vermisse sie noch heute, jeden einzelnen Tag.

Sie war nicht einfach "unsere Katze",-  sie war mir die beste und ehrlichste Freundin, die ich je hatte und dafür danke ich ihr.

 

Barbara

 

Je schöner und voller die Erinnerung,

desto schwerer ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung

in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

 

von Dietrich Bonhoeffer

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Das war Ostern

Das war ja vielleicht ein laaaaangweil .... ähh, ruhiges Osterfest. Das Wetter war für den Großteil der hier ansässigen zwei- und vierbeinigen Bevölkerung sensationell ... blauer Himmel, gleißende Sonne und Wärme. Viele der Nachbarn haben Ausflüge gemacht, oder den Grill entmottet und in Betrieb genommen.

Nur bei uns, - da sind die Schotten dicht und unsere Barbara hängt in sämtlichen Seilen. Dieses außergewöhnlich helle Licht und die Sonne machen ihr das Leben schwer - und uns gleich mit. Hier passiert nix, - es heißt immer nur ... wartet bis es dunkel ist. Das hört sich eher nach einer Drohung als nach einem Versprechen an.

Aber trotz allem haben uns unsere Menschen ein tolles Ostergeschenk gemacht: eine kleine silberfarbene Maus mit einem Knopf, und wenn mensch den drückt, spuckt diese Maus einen roten Punkt aus, dem man hinterherjagen kann. Keiner von uns hat es bisher geschafft, diesen Punkt zu fangen, aber wir arbeiten daran. Nachher dann wieder, spätestens wenn es dunkel ist ... 

 

Lolle

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Das darf man keinem erzählen ...

FÜNF Katzen leben bei uns ... und jetzt vielleicht auch noch eine Maus ...

Heute abend haben uns Lolle und Max darauf aufmerksam gemacht, dass sich da offenbar etwas sehr interessantes im Flur abspielt.

Wir also mit Taschenlampe bewaffnet alles abgeleuchtet und ziemlich schnell hinterm Schuhschrank das Obdachlosenlager einschl. Toilette eines Nagetiers entdeckt. Es muss da schon eine Weile kampiert haben und hat sich nachweislich von Küchenrollenpapier ernährt.

 

Wir holten Handtücher, Eimer und Staubwedel, um den ungebetenen Gast hinter dem Schrank hervorzuscheuchen (der Schrank ist an der Wand festgedübelt ... ). Es ging auch ziemlich fix und ein total verängstigtes Mäuschen schoss hervor, sprang über alle Barrieren und verschwand ins Wohnzimmer. Das ging so schnell, dass wir nur noch dumm aus der Wäsche schauen konnten.

 

Wie das in vielen deutschen Wohnzimmern der Fall ist, so stehen auch bei uns zwei Sofas und diverse andere, bestens als Mäuseversteck geeignete Möbelstücke, die wir nun durch die Gegend rückten, auf den Kopf stellten und mit dem Staubwedel bearbeiteten.

Einmal noch sahen wir das Tierchen an der Wand entlang huschen, dann war es weg. Es hat sich einfach in Luft aufgelöst.

Nun hatten wir während der ganzen Aktion die Terrassentür weit offen und unsere Hoffnung ist natürlich, dass das Mäuschen diesen Weg nach draußen gefunden hat. Ich hatte die Tür zwar die ganze Zeit im Auge, habe aber absolut keine flüchtende Maus gesehen. Trotzdem hoffe ich sehr, dass sie/er es geschafft hat.

 

Der geneigte Leser fragt sich jetzt natürlich, inwieweit unsere Katzen behilflich waren. Sie waren es NICHT ... taten so, als wäre gar nichts. Lolle war mit ihrer Abendtoilette beschäftigt, Sina freute sich über die umgekippten Sofas und machte daraus ihre ganz persönliche Katzen-Cross-Strecke, Max spielte mit seinem Sektkorken, den das Sofa endlich freigegeben hatte, Jonas hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass er lieber Woll- statt echte Mäuse fängt und Eddy schlief bereits.

 

Jetzt, weit nach Mitternacht steht alles wieder an seinem Platz, unsere Fellfreunde liegen in ihren Körbchen und die Maus ? ... Keine Ahnung ...

 

Aber eine Erkenntnis hat mir dieser sportliche Abend gebracht ... ich muss dringend mal wieder unter den Sofas sauber machen.

 

Gute Nacht wünscht Barbara

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Da hab' ich doch tatsächlich ...

einen Pokal gewonnen, der 1. !!!! Platz bei der April-Abstimmung auf Mickys-Besucher-Award-Seite.

Finde ich toll ...

Eigentlich wollte ich ja eine Dankesrede halten, so wie die Oscar-Gewinner das immer tun, aber da spielt Barbara nicht mit. Sie verweigert mir diesbezüglich ihre Unterstützung und meint, das würde jetzt keinen so wahnsinnig interessieren. Also lassen wir das (wobei ich schon gerne erwähnt hätte, dass .... ... ... aua - da hält mir jetzt jemand den Mund zu).

 

Heute hat unsere Sina (vermutlich) Geburtstag. Das wiederum interessiert mich jetzt nicht wirklich, - da ist ihr Geburtstagsgeschenk schon viel spannender. Sie hat von Onkel Lidl einen Raschelsack bekommen. Da Sinas Begeisterung momentan noch überschaubar ist, habe ich mir das Teil mal näher angeschaut. Es könnte sich hervorragend dazu eignen, diesen anscheinend unbesiegbaren roten Punkt in die Falle zu locken, um ihn endlich fangen zu können. Ihr wisst schon, hier geht es um dieses Laser-Spielzeug, wobei ich keine Ahnung habe, was "Laser" bedeutet.

Jedenfalls bestehe ich seit Ostern jeden Abend darauf, dass dieser Punkt freigelassen wird. Es macht mich ganz madig, dass ich offenbar zu ungeschickt bin um ihn fangen zu können. Aber aufgeben werde ich ganz sicher nicht, never ever ... ach ja:

Alles Gute zum Geburtstag liebe Sina,

auch wenn ich Dich manchmal zum Teufel wünsche,

so ein bisschen lieb habe ich Dich schon

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Am 2. Mai ...

ist mein Freund Andor vier Jahre alt geworden. ♥

Ich muss jetzt einfach mal davon erzählen, weil ich schwer begeistert bin von ...

seiner "Geburtstagstorte".

Ist das nicht genial? Fünf Rollen fröhlich bedrucktes Papier zum Zerfetzen (weil die Menschen keine Ahnung haben, benutzen sie das für was anderes). Mal ehrlich, es geht doch nichts über dieses sinnliche Gefühl, samtweiches Papier abzurollen, genüsslich zu zerfetzen, um sich anschließend ein kuschelweiches Nest daraus zu bauen.

In diesem Nest kann man sich dann bei Kerzenschein den Inhalt der Beutel und Schälchen als Buffet kredenzen lassen.

Als Dessert gibt es dann ein ausgelassenes Spiel mit dem 4er-Pfeifenreiniger.

 

Was für eine - zu 100% verwertbare - Geburtstagstorte das doch ist, - und wenn ich in 2 Monaten auch Geburtstag habe, dann will ich doch schwer hoffen, dass hier auch so etwas auf dem Tisch steht ...

 

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Lolles neue Plauderecke

Lange habe ich gequengelt, jetzt hat sie es endlich gemacht ...

 

Ich habe mein eigenes Forum, einen Ort wo man sich gemütlich austauschen kann, egal ob da nun Zwei- oder Vierbeiner Redebedarf haben. Einzige Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist ein gehöriges Maß an Tierliebe bei den Zweibeinern und was uns Vierbeiner betrifft, - naja, da reicht es schon, wenn katz die Zweibeiner toleriert.

 

Jetzt hoffe ich nur noch, dass sich alle Freunde bei uns einfinden werden, denn dann kann es so richtig losgehen.

WOBEI - wir würden uns natürlich auch mächtig freuen, neue Freunde kennenzulernen. Also - schaut doch mal rein ...

 

 

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Wo bleibt Ihr denn alle?

Stell Dir vor, Du eröffnest eine Plauderecke - und keiner macht mit ... 

 

Leute (zwei- und vierbeinige), so geht das nicht. *mauz* *mecker*

Registriert Euch doch bitte und macht mit, kostet doch nix ... na ja, ein wenig Zeit vielleicht. 

 

Meine Barbara hat jetzt gesagt, ich sollte ein wenig weniger aufdringlich sein. Pah - ich rede immer Klartext ...

 

Aber bitteschön, ich kann auch anders, also ...

Lolle und ihre Barbara würden sich über alle Maßen geehrt fühlen, wenn sich der ein oder die Andere zu einem gepflegten, aber durchaus humorigen Austausch in unserer Plauderecke einfinden würde.

Wir werden stets bemüht sein, auch ernstere Themen anzusprechen, Tipps zu geben, wie man uns Katzen in jeder Lebenssituation so gut wie möglich beistehen und unser Leben angemessen gestalten kann.

 

Und wenn ein(e) Zweibeiner(in) über uns und unsere Eigenarten mal so richtig ablästern ... ähhhh sich austauschen möchte, dann bietet unsere Plauderecke dafür durchaus eine Plattform ...

 

Bis denne ... (in der Plauderecke???) Eure Lolle

 

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Fußball ...

Hier bei uns sagt jede(r), sie/er sei gar kein Fußball-Fan, - und was tun sie? Sie hocken vor dem Fernseher und schauen gebannt zu, wie sich zwanzig junge Männer 120 Minuten lang an den Rand des Komas rennen. Zusätzlich stehen noch 2 Männer in den Toren, die verdächtige Handschuhe tragen. "Verdächtig" dahingehend, da unser Tierarzt auch solche Handschuhe besitzt , - aber das nur am Rande.

 

So weit so gut, - dann gibt es aber eben noch Millionen von Zuschauern, die sich das voller Begeisterung ansehen und deren Gebaren vermuten lässt, dass es hier um ihr persönliches Überleben geht. Hmmmm ...

 

Hat der eine Handschuhträger einen Ball nicht gefangen und lässt ihn hinter sich kullern (kann doch jedem mal passieren), dann erklingt ein kollektives Wehklagen auf der einen, und ein übermässiges Jubelgeschrei auf der anderen Seite des Stadions. Zwischendurch wird im Kanon gesungen und dabei spielt es offenbar auch keine Rolle, dass es unterschiedliche Lieder sind. Hmmmm ...

 

Auf der schönen grünen Wiese , in der wahrscheinlich kein einziges Mauseloch zu finden ist, zanken sich derweil die unterschiedlich gekleideten Jungs und ein etwas älterer Mann zeigt denen dann ein Stück gelbe Pappe, auf dem nix draufsteht, das aber in der Regel eine beruhigende Wirkung zeigt. 

Manchmal ist die Pappe auch rot, dann verlässt einer der Jungs beleidigt die Wiese. Die übrigen legen dann wieder los und versuchen, diesen einen Ball mit den Füßen zu fangen, um ihn dann gleich wieder abzugeben, oftmals an ihre Freunde aber eben auch an die, die den Ball gar nicht haben sollen. Hmmmm ...

 

Dann gibt es da noch welche, die sich einfach umrennen lassen,  sich dann auf der Wiese wälzen und einen auf Weichei machen. Hmmmm ...

 

Irgendwann hat das alles dann ein Ende und eine Hälfte der Jungs reißt sich freudestrahlend die Klamotten vom Leibe, während sich die andere Hälfte voller Gram und schluchzend auf den Boden hockt. So etwas ähnliches passiert dann auch auf den Tribünen. Hmmmm ...

 

Was ich jetzt aber überhaupt nicht verstehe, - am Schluß bekommen die "Sieger" eine Art Vase, die grottenhässlich ist - und, man glaubt es nicht, die freuen sich sogar darüber. Hmmmm ...

Also für so ein Teil würde ich nicht einen Meter rennen.

 

Ich bleibe bei meiner "Jagd auf den roten Punkt", da gibt es am Ende stets meine Lieblings-Leckerlis, - und das auch, wenn ich (wie immer) erfolglos geblieben bin, 

 

Das einzige, um das ich die sog. Fussballer beneide, ist diese große, schöne grüne Wiese, auf der sich so ein roter Laserpunkt wunderbar jagen ließe. 

 

Eure Lolle vom SV RPH (Spielverein Red Point Hunting)

 

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Europäische Union aus Katzensicht

Nachdem ich in den letzten Wochen so viel über Europa gehört habe, über Menschen, die für ein vereintes Europa oder eben dagegen sind, habe auch ich mal darüber nachgedacht ...

 

Ich finde ja den Gedanken, - dass sich viele Reviere, ähhh Länder zusammentun wollen, um eine große Gemeinschaft zu bilden - auch ganz gut, aber ich glaube einfach nicht, dass man das im Schnellverfahren durchziehen sollte und schon gar nicht, wenn es so viele Menschen gibt, die das offensichtlich gar nicht wollen.

 

Aber warum wollen sie das nicht? Weil sie Angst um ihre ganz eigene, über Jahrhunderte entstandene Identität haben, und wenn man Angst hat etwas zu verlieren, dann achtet man doch ganz besonders darauf und schaut kaum noch woanders hin, oder?

 

Dieses gemeinsame Europa muss durch eine Art der „sozialen Evolution“ entstehen. Das braucht seine Zeit, und die muss auch jedem einzelnen Bürger zugebilligt werden.

 

Das ist ein "Mehrere-Generationen-Projekt", das wiederum nur funktioniert, wenn es auf einem soliden Fundament steht, - und das ist die Bildung, - eine für jeden Menschen zugängliche umfangreiche Bildung, zu der natürlich auch die sogenannte „Herzensbildung“ gehört, - wobei ich mich als Katzentier manchmal frage, ob das nicht sowieso die wichtigere Bildung für die Menschen wäre.

 

Aber im Ernst, ist es nicht so, dass Bildung den Horizont erweitert, dass sich wiederum dadurch der Blick schärft und Neugier entsteht, - eine so große Neugier, dass man viel eher bereit ist, das große Ganze zu sehen?

 

Hier mein "offener Brief" an das Europa-Parlament, der mir ein Bedürfnis ist, auch wenn ich weiß, dass er dort nie gelesen werden wird ...

 

Liebe Europa-Parlamentarier,

 

überdenkt doch bitte mal, was jetzt nach dieser Wahl mit ihren Ergebnissen auf Eurer Agenda ganz oben stehen sollte.

Ist es tatsächlich – wie von manchen Parteien gefordert – die Bekämpfung der europäischen Jugendarbeitslosigkeit, die wie so vieles doch nur ein Symptom ist?

 

Kümmert Euch doch bitte in erster Linie um die Grunderkrankung und schafft die Möglichkeiten, dass hier in Europa jeder Mensch – völlig egal, wo er herkommt - die Chance auf eine umfassende Bildung erhält.

Das ist sicher die größte und wahrscheinlich auch schwierigste Aufgabe überhaupt, - aber wenn sie einmal Früchte tragen wird, dann ist ein im Herzen vereintes Europa ganz sicher möglich, glaube ich jedenfalls.

 

Einem Menschen Bildung zu verwehren und damit ihm und eben auch all den anderen Menschen exakt diese, „seine“ Fähigkeiten vorzuenthalten, ist sicher der Bremsklotz einer so notwendigen sozialen Evolution.

 

Eure Lolle

 

Okay Leute, jetzt habe ich mal so richtig meine ganz persönliche, kätzische Meinung kund getan, - und wie schön ... ich darf das auch,

ich bin eine Katze.

  

 

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Mymiau - Familientreffen am 31.05.14 in Plauen

Hermines Papa

Nun ist es auch schon wieder mehr als eine Woche her, - das Treffen unserer zweibeinigen Familienmitglieder in Plauen.

So wie meine Barbara erzählte, muss es wohl ganz toll gewesen sein.

 

Ich könnte mich jetzt darüber auslassen, ob es fair ist, uns bei so einer Veranstaltung außen vor zu lassen, aber zumindest wurden wir von Plinius, Freya und Shasti würdig vertreten.

So ganz wirklich waren die jetzt auch nicht dabei, haben aber ganz in der Nähe im Wohnmobil auf ihre Menschen gewartet und hatten zwischendurch auch den ein oder anderen Besuch von einigen unserer zweibeinigen Vertretern. Hut ab vor so viel Mut ...

 

Schön war wohl auch, dass die Mymiau-Gründer dabei waren, denn seien wir doch mal ehrlich, ohne diese beiden sehr sympathischen jungen Männer, gäbe es unsere Gemeinschaft doch gar nicht. 

 

 

Aber obwohl das alles Zweibeiner waren, die sich da getroffen haben, wurde doch fast ausschließlich über uns gesprochen, so und nicht anders haben wir das auch erwartet. 

 

Meine Barbara sagt jedenfalls, sie hätte dieses Treffen sehr genossen und die weite Anreise hätte sich allemal gelohnt. Was besonders hilfreich ist (für uns jedenfalls), sie hat die Erkenntnis mitgenommen, dass wir Fünf hier im Hause nicht eine kollektive Macke haben, sondern Katzen sind wie alle anderen auch, - erfolgreiche Menschen-Dompteure mit einem überaus ausgeprägten Sinn für die angenehmsten Dinge des Lebens. 

 

Aber eines muss ich dann doch noch negativ anmerken: Ich finde es mehr als diskussionswürdig, dass so viele schnuckelige Leckereien auf dem Buffet übrig geblieben sind, und die Meinige nicht auf den Gedanken gekommen ist, uns davon was mitzubringen. Das finden wir nicht in Ordnung ... da hätte die Barbara schon dran denken sollen ...

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Der Untersberg

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nichts von der Rettungsaktion des verunglückten Höhlenforschers am Untersberg gehört hat.

Da ich einige Jahre in direkter Nachbarschaft gelebt habe, war der Untersberg in dieser Zeit "mein Hausberg".

Einmal war ich dort oben, allerdings war für mich der Weg dorthin ziemlich gewöhnungsbedürftig, da ich ein etwas schwieriges Verhältnis zu Seilbahnen habe und erst recht, wenn sich diese in schwindelnden Höhen schaukelnd über diverse Abgründe bewegen. 

 

Aber oben war es schon eindrucksvoll und es war sogar möglich, mit Sandalen (!) das von der Seilbahn ca. 100 m entfernte Gipfelkreuz zu erreichen. 

Logischerweise habe ich viel von den unendlichen Mythen gehört, die sich um diesen Berg ranken. Für die einen schläft tief im Berg Karl der Große, für die anderen schnarcht dort Barbarossa. Wer auch immer es nun ist, er hat jedenfalls viel Platz in diesem Berg, da er nach derzeitigem Stand mehr als 400 Höhlen aufweisen kann, ein Schweizer Käse ist nichts dagegen.

 

Ursprünglich wollte ich seinerzeit die am Untersberg bekannte Schellenberger Eishöhle sehen, aber nachdem ich dann zuerst den "Dachstein Rieseneishöhlen" einen Besuch abgestattet hatte, kam das für mich nicht mehr in Frage.

Es gibt Menschen die das toll finden, und es gibt Menschen, die in solch einer Höhle das Gefühl haben, dort nie wieder rauszukommen. Letzteres trifft wohl auf mich zu.

Keine Ahnung, ob man das nun als Platzangst bezeichnen kann, immerhin waren einige Höhlenbereiche absolut riesig, aber es war für mich sehr, sagen wir mal "unheimlich" ... Gott war ich froh, als ich da wieder draußen war.

 

Wenn ich mir jetzt vorstelle, was sich gerade im Inneren des Untersberges abspielt, dann wird mir ganz anders und ich drücke all den Beteiligten an dieser Aktion ganz fest die Daumen, - mögen alle diese Rettungsaktion bitte unbeschadet überstehen.

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WM - Max

Jetzt habe ich sooooo viel WM-Fussball schauen müssen, dass ich ganz infiziert bin. Ich will auch mitmachen ...

 

Da ich kein großes Sprint-Talent bin, wäre der Job des Torwartes genau das Richtige für mich.

 

Ich denke mal, dass ich als Keeper keine schlechte Figur mache ... 

 

Es grüßt Euch der "Tor-Maxe"  

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Moderner Max

Ha - und ich kann es doch!

Handy geklaut und Selfie gemacht ...

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Sonntags-Blues

Kennt Ihr das? Da fängt ein Tag völlig normal und somit unauffällig an, alles läuft seinen gewohnten Gang. Da Sonntag ist, fordert Katz ihr Schreibpersonal auf, die freie Zeit zu nutzen, um an der Webseite weiter herumzuwerkeln. 

Heute haben wir uns mal um den Ausbau der Vereinsseite "Katzen für Katzen e.V." gekümmert. Wir wollten dafür nur eine Kleinigkeit im Internet recherchieren und sind dabei auf Seiten gestoßen, die in aller Deutlichkeit zeigen, was manchen, besser gesagt vielen Tieren von Zweibeinern angetan wird. Wie kann es z.B. sein, dass unsere Artgenossen von jugendlichen Menschen nur zum Spaß angezündet werden, sich diese - beim Anblick der sich in Höllenqualen windenden Tiere - vor Vergnügen auf die Schenkel klopfen?

Wie kann es sein, dass so etwas nur mit einem erhobenen Zeigefinger und einer Ermahnung "bestraft" wird?

 

Mir war klar, dass wir uns vor manchen Menschen in Acht nehmen müssen, aber dass sie zu so unvorstellbaren Grausamkeiten fähig sind, das kann und will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen.

Warum sind so viele der Zweibeiner bestrebt, Macht über das Leben zu erringen, egal jetzt, ob es um ihre eigenen Artgenossen oder um uns Tiere geht? Ich versteh das einfach nicht.

Macht sollte man doch nur über sein eigenes Leben haben ...

 

... und was ich als überaus demütigend empfinde, ist der Satz:

"Der- oder diejenigen benehmen sich wie die Tiere"

 

Damit unterstellt man uns, dass wir uns in punkto Grausamkeit und Respektlosigkeit wie die Menschen benehmen, und das tun wir nicht. 

Beileibe nicht ...

 

Der Tag fing so normal und unauffällig an

und jetzt bin ich einfach nur furchtbar traurig.

 

 

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Warum ...

Warum töten Tiere?

Wir töten, um uns zu ernähren und somit zu überleben.

Wir töten manchmal, um unser Revier und/oder den Nachwuchs zu verteidigen.

 

 

Warum töten Menschen?

Sie töten, um Macht zu demonstrieren.

Sie töten, weil sie die eigenen Rechte niemand anderem zubilligen.

Sie töten, um sich zu rächen.

Sie töten, um Ansprüche geltend zu machen.

Sie töten für Geld.

Sie töten, weil sie glauben, das Recht dazu zu haben.

Sie töten, weil sie sich genervt fühlen.

Sie töten, weil sie meinen, ihr Gott erwartet das von ihnen.

Sie töten, weil wiederum ein anderer Gott das von ihnen verlangt.

Sie töten, weil es ein besonderer "Kick" ist.

Sie töten, weil sie einfach nur eine Waffe in der Hand halten.

Sie töten, weil sie glauben, etwas "Besseres" zu sein.

Sie töten, um sich selbst aufzuwerten.

 

Sorry, aber ich verstehe das alles nicht.

 

Könnte es sein, dass ...

SIE TÖTEN, WEIL SIE MIT IHREM VERSTAND UND WORTEN NICHT UMGEHEN KÖNNEN?

 

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Finale ...

TOLL ...

Noch wenige Stunden, dann wissen wir, wer den Pokal in den Händen halten wird. Ich werde mich mal besser nicht festlegen, denn das ist in den letzten vier Wochen stets mächtig in die Hose gegangen, somit halte ich die Klappe. Möge die Mannschaft gewinnen, die heute einfach besser ist, fair spielt und nicht auf die Unterstützung eines Schiris angewiesen ist. Punkt!

 

Jetzt aber noch die ein oder andere Anmerkung zu dieser WM.

Aus meiner Sicht gibt es sportlich gesehen nicht wirklich "Verlierer", es gibt Mannschaften die gut und Mannschaften, die weniger gut oder sogar richtig schlecht gespielt haben. Aber sie waren dabei ...

 

Grottenschlecht waren viele Schiedsrichter und da wäre es nicht verkehrt, das Auswahlverfahren etwas zu "überarbeiten". 

 

Was mich aber am meisten gestört hat, jedenfalls in punkto "Live-Übertragung", waren die Reporter bzw. Kommentatoren der Spiele.

Da sollten die Sender mal über "einen Wechsel" nachdenken. Gewisse altgediente Quasselstrippen raus und dafür frische - und wenn möglich neutral kommentierende - Fachleute rein, die auch mal den Mund halten können. Was haben mich Béla und Co. genervt ..., unglaublich, was die manchmal so von sich gegeben haben.

 

Des weiteren frage ich mich immer wieder, was diese Unsitte soll, die Spieler sofort nach dem Spiel mit Kritik zu konfrontieren. Egal wie es ausgegangen ist, jeder Mensch braucht nach so einer Anstrengung doch erst einmal ein wenig Zeit sich zu sortieren.

Somit gilt meine Hochachtung Per Mertesacker, der da mal Tacheles geredet hat. Noch besser wäre es gewesen, den Reporter nebst Mikro gleich eigenhändig in eine Eistonne zu setzen. ;)

 

So, und jetzt bin ich ruhig und freue mich auf ein tolles Fußballspiel.

Euch allen da draußen wünsche ich viel Spaß und das gewünschte Ergebnis ...

Barbara

 

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Gratulation ...

Wir gratulieren hiermit der deutschen Mannschaft und den treuen deutschen Fans zum Weltmeistertitel 2014.

 

Wir haben die WM recht umfangreich verfolgt, zählen uns aber nicht zu den "Fachleuten" was Spieler und Trainer betrifft, - wir sind reine "Event-Fans".  

 

Wir freuen uns natürlich sehr, dass die deutsche Elf gewonnen hat, - und wir freuen uns genauso, dass alle Jogi-Löw-Nörgler und schlechtredende Miesepeter einen auf die Mütze bekommen haben.

 

Also, genießt das Feiern und seid stolz ....

 

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Was soll das denn ... ?

Seit drei Tagen steht dieses Teil auf unserer Terrasse, und unsere Menschen glauben doch tatsächlich, dass wir freiwillig da reinsteigen.

Haben die sie noch alle?

Auch wenn diese "Erfrischungs-Oase  für Katzen" (O-Ton Barbara) ein Wasserstand von nur 2 cm hat, unterm Strich sind das 2 cm zu viel.

Wir haben beschlossen, es geflissentlich zu ignorieren ...

 

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Das ist kein Sommer ...

... nein, das ist es nicht!

 

Sommer ist für mich ein blauer Himmel, eine leichte Brise und Temperaturen um die 25°C. Wir sind doch Mittel- und keine Südeuropäer, oder?

Feuchtheiße 34°C gehören hier einfach nicht hin.

 

Uns schafft diese Hitze kolossal und wir finden kaum noch ein Plätzchen zum "gepflegten" Abhängen, selbst die Fliesen sind piewarm.

Auch wenn man mir hundertmal erzählt, dass Katzen ja eigentlich Wüstentiere sind, ich glaube das einfach nicht. Das kann gar nicht sein,

mir ist sooooooo warm ...

 

aber in diesen komischen Katzenpool gehen wir trotzdem nicht

 

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Endlich ...

... geht es hier mal weiter.

 

Wenn meine Pfötchen bloß nicht so groß wären, dann hätte ich hier weiter getippt und niemand hätte gemerkt, dass unsere Barbara für jetzt nahezu 2 Wochen "ausgefallen" war.

Krank war sie und deswegen natürlich auch voll schlecht gelaunt.

Wir haben zwar unser Bestes getan, sie zu pflegen, zu bemuttern und zu wärmen, aber das allein hat nicht so wirklich gereicht.

Die Arme hat noch Tabletten schlucken müssen, PUR - niemand hat ihr die in einem Stückchen Leberwurst versteckt. Das ist schlichtweg gemein.

 

Aber jetzt hockt sie hier und kann uns endlich wieder zur Verfügung stehen. Das ist gut ...

 

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Wo ist jetzt das Problem?

Da war ich heute in aller Früh mein Geschäft erledigen und wie es nunmal sein muss, habe ich vorher eine tiefe Mulde gebuddelt und anschließend alles gut abgedeckt. So habe ich es gelernt - und so ist es richtig!

Warum gibt es dann regelmäßig Ärger mit Barbara? Jedesmal erzählt sie mir, dass in Wohnungen von Zweibeinern ein Kiesbett unerwünscht sei.

 

Man oh man, da nimmt Mensch 'nen Besen und fegt schweigend alles zusammen, wobei die Betonung jetzt mal auf "schweigend" liegt.

 

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Baustellen - überall Baustellen

Nee Freunde, wenn Ihr jetzt glaubt, dass ich mal wieder so einen richtigen Beitrag auf die Reihe bringe, dann habt Ihr Euch getäuscht.

Ich würde das ja wirklich wollen, aber niemand hat Zeit für mich, und ich selber hocke derzeit Werktags meist im Keller. In unmittelbarer Nähe haben Leute ein neues Haus gebaut. Das ging ganz fix, drei/vier große LKW mit riesigen Teilen drauf und dann wurde alles einfach zusammengesetzt. Das war schon mal sehr rücksichtsvoll für Katzenohren. Aber jetzt ...


Seit Tagen haben die einen Bodenverdichter im Einsatz, - und auch wenn ich es besser weiß, es fühlt sich an wie ein Erdbeben. Da kann Katz nur in den Keller flüchten. Alles vibriert und laut ist das .... grauenhaft laut. 


Gut, das ist die eine Baustelle, - die andere wird wohl gerade von meiner Barbara bearbeitet. Ich sehe zwar nix, aber sie redet ständig von irgendeiner Baustelle, die sie noch hat und damit fertig werden will. Angeblich ist das auch bald der Fall.

Aber so lange dieser Bodenrüttler noch am Werke ist, kann ich mich eh nicht konzentrieren und deshalb melde ich mich erst wieder, wenn das Ding weg ist. Mir ist das wirklich nicht geheuer ...

Macht's bis dahin gut liebe Freunde.

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Ideen muss katz haben

Der Bodenverdichter ist weg, Barbaras Baustelle ist offenbar auch fast fertig und so langsam kann ich mir wohl berechtigte Hoffnungen machen, dass man mich mal wieder wahr nimmt.

 

Ich hatte in letzter Zeit gut zu tun, auf mich aufmerksam zu machen. Die waren hier alle so beschäftigt, dass ich mir wie eine nichtssagende Mitläuferin vorkam. Nur, wenn ich eines ganz sicher NICHT bin, dann eine Mitläuferin. Ich musste also mal wieder klar machen, dass ich bestimme, wo es lang geht ...


So hatte ich die sehr empfehlenswerte Idee, meine Zweibeiner öfters mal als Reitmensch zu benutzen.  Bei sich bietender Gelegenheit springe ich auf ihre Schultern, veranker mich sicher in eben selbiger und lasse mich die Treppe rauf oder auch runter tragen. Das macht Spaß und fördert das Ego ungemein.

Wenn die nicht schon so alt wären, könnte ich mir durchaus vorstellen, mit ihnen einen Parcours  zu reiten ... bergauf und wieder runter, über die Stangen und Hecken und ganz zum Schluss  über einen Wassergraben. Allein die Vorstellung erheitert mich ungemein.

Aber so unbeweglich wie die sind, - wobei ... katz könnte es ja mal mit "Dressur" versuchen. So eine Pirouette auf bzw. mit einem von den Beiden sähe zwar nicht wirklich elegant, aber überaus witzig aus.

Sorry, dass ich im Moment etwas albern bin, aber das muss einfach auch

mal sein ... 

 

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Wenn mensch schon unbedingt "kämpfen" möchte ...

Quelle: commons.wikimedia.org
Quelle: commons.wikimedia.org

dann sollte er es vielleicht hier tun!


Mensch, wir können Euch wirklich nicht verstehen. Da breitet sich eine todbringende Seuche aus, immer mehr Menschen infizieren sich, und Gesunde gehen hundertfach das Risiko ein sich anzustecken, allein aus dem Grund, weil sie helfen wollen.

Warum werden hier keine "Waffen" hingeliefert? Waffen, die Leben retten und nicht zerstören wollen. Die Entwicklung und Herstellung effektiver Impfstoffe bzw. Medikamente und deren Verfügbarkeit für jeden einzelnen Menschen, das wäre um so vieles mehr wert als alle Rüstungsgüter dieser Welt.


Der Feind heißt derzeit Ebola und der hat es nicht auf ein Land oder einen Glauben abgesehen, sondern schlichtweg auf Menschenleben.


Ich hoffe nur, dass hier jetzt niemand den Gedanken verfolgt, dass diese Bedrohung nicht so schlimm sei, sie spielt sich doch nur in Afrika ab, ist also weit genug entfernt. Mag sein, dass wir hier in Europa eine Infektion kaum befürchten müssen. Aber verflixt nochmal ...


Warum ist es nach wie vor so, dass Afrika bzw. seine Menschen noch immer nicht wirklich wahrgenommen werden? Wenn dort die Boko Haram wütet, werden Menschen ebenso gefoltert und getötet wie von der Isis im Irak.

Es gibt aus unterschiedlichsten Gründen Flüchtlingsströme ohne Ende, und das ohne eine wirkliche Aussicht auf eine würdevolle "Ankunft irgendwo".


Ist das jetzt weniger schlimm als die Problematik im Iran? Ist die Auseinandersetzung mit Russland um so vieles bedrohlicher?


NEIN, das ist es nicht, - aber es ist offenbar uninteressanter, weniger "einträglich", ... und ist ja sooo weit weg.



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Na, das war ja mal wieder ...

ein recht produktiver Sonntag.

Erst wollte meine Barbara ja unbedingt ausschlafen, aber das habe ich erfolgreich sabotiert. Immerhin hatte ich einen guten Grund, - unsere Homepage musste mal wieder überarbeitet werden, und das kann nun mal keiner von uns alleine stemmen.

Ich liefere die Ideen und Barbara tippt. So ist der Deal ...


Da mein seit Mai bestehendes "Plauderstübchen" inzwischen einen sehr verstaubten Eindruck machte, und eine Renovierung auch niemanden angelockt hätte, habe ich es kurzerhand geschlossen.

Macht aber nichts, da es eh keiner vermissen wird.


Was meiner Meinung nach an interessanten Links usw. dort deponiert war, findet Ihr jetzt hier unter "Empfehlungen". Diese Links liegen mir ziemlich am Katzenherzen, denn sie haben uns schon mehrfach geholfen, - und warum sollen andere nicht auch davon profitieren?


Habt Ihr es auch schon bemerkt? Da schleicht sich doch ganz langsam der Herbst in unser Leben ... In unserem Freigehege tummeln sich die Kreuzspinnen in allen Größen und unsere Zweibeiner können sich vor Begeisterung über deren Fähigkeiten kaum einkriegen. Versteh ich nicht ...


Seit Tagen zeige ich jeden Abend meine artistischen Künste und es soll keiner glauben, dass ich dafür gelobt werde. Nöh, ganz im Gegenteil. Man schimpft mit mir und meint, dass ich sofort aufhören soll am Rundbogen die Wände hochzuklettern. Dabei macht das so einen Spaß, - ich fühle mich wie ein Kokosnuss-Pflücker, der die Palmen hinaufsteigt.

Dass anschließend ein meiner Meinung nach überschaubares Häufchen von Tapete und Farbe auf dem Boden liegt ist doch wahrlich nicht so schlimm, - geht davon die Welt unter? Ganz sicher nicht.


Diese ungebetenen Gäste namens Kreuzspinnen weben dagegen unser ganzes Gehege ein. Wir haben ständig irgendwelche Fusseln in den Barthaaren, im Fell und an den Ohren kleben. Das ist sooooo ekelig ... Bäh!

Aber da solltet Ihr mal meine Leute hören, die kriechen diesen Achtbeinern förmlich in den Spinnenpopo und faseln etwas von ... faszinierenden Baumeistern.


Pöh, das bin ich auch. Gebt mir ein Knäuel Wolle und eine Stunde Zeit, dann zeige ich mal, wie ein Netz, einschließlich Stolperfallen im Wohnzimmer gebaut wird.

Das mach ich mit links ...


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Sieht aus ...

... wie die Kulisse für einen Horrorfilm, oder?

Heute früh im Nebel konnten wir sehen, dass fast unser ganzes Freigehege eingesponnen ist. Das sah total cool aus ...

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Karton-Besetzerin Sina

Soll keiner glauben, dass ich da schon mal rein durfte.

Meine geliebte Feindin Sina lässt mich einfach nicht. Es ist unerhört ...


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Alles wie es sein sollte

Meine Barbara ist zufrieden und ich weiß auch warum:

Endlich ist die Sommerzeit vorbei und sie ist wieder in ihrer NORMALZEIT. Sie sagt, jetzt würde die Sonne wieder mittags um 12 Uhr am höchsten stehen und Mitternacht ist wieder Mitternacht, so wie der natürliche Tagesverlauf es auch vorsieht.

Okay, für mich und meine Kumpels war bzw. ist das nie anders gewesen. Wie alle Tiere dieser Welt richten wir uns nach dem Sonnenstand. Wir brauchen keine Uhren und wissen doch wie weit der Tag voran geschritten ist. Wir würden auch niemals auf solch abgefahrenen Ideen kommen, die Zeit zu manipulieren, - sie unseren Wünschen entsprechend anzupassen.


Die anfänglichen menschlichen Argumente für eine solche Zeitmanipulation (von wegen "Energie sparen") sind ja wohl mittlerweile vom Tisch.

Jetzt geht es eigentlich nur noch um den Zeitgeist, oder?

Weil es abends länger hell ist, mensch somit länger draußen sein kann, erhöht sich der "Fun Faktor" ungemein.

Stimmt das denn wirklich? Was ist mit den vielen Menschen, die um 5 oder 6 Uhr morgens aufstehen müssen? Wenn die um 22 Uhr ins Bett gehen, ist es draußen hellichter Tag - und das ist jetzt nicht wirklich schlaffördernd.

Dann kommt denen mal mit dem "Fun Faktor", der für sie höchstens am Wochenende oder im Urlaub eine Bedeutung hat.


Wisst Ihr, was dieser "Zeitgeist" uns  kostet, wie viele Millionen eine zweimalige Zeitumstellung  im Jahr verschlingt?

Wofür das alles? Damit wir uns an Sommerabenden kein "Jäckchen überwerfen" müssen?


Vielen Menschen macht die Zeitumstellung zu schaffen und wer das nicht glaubt, oder gar darüber lacht, der tut uns mächtig leid, denn er hat vergessen, dass auch er in eine Welt geboren wurde, die ihre Regeln hat.

Regeln, die Sinn machen, - im Gegensatz zur verordneten Zeitumstellung.


Nichts für ungut ...


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Knapp 1800 km in 4 Tagen - aber schön war es

Da waren seit geraumer Zeit die beiden Perser-Kater, die in Glauchau darauf warteten, endlich wieder in ein intaktes Familienleben integriert zu werden, nachdem sie lange Zeit zwar versorgt, aber dennoch völlig allein in einer Wohnung lebten. Der Besitzer hatte sich neu verliebt, - in eine Dame mit Hund und bei der wohnte er mittlerweile auch mehr oder weniger.

Hund und Perserkatzen bildeten jetzt nicht das Traum-Trio und so wurde gegen die Katzen entschieden.

Tja, aber wer will schon 12-jährige Katzen adoptieren? Niemand, außer ....

 Zoras Eltern, die für und mit ihren fast 40 Katzen ein Leben in Harmonie und voller Liebe führen. Nicht jeder kann sich das vorstellen, aber es ist in der Tat so, dass es hoch oben im Norden, nicht weit von Leer entfernt ein wahres Katzenparadies gibt. All die Fellnasen, die niemand mehr wollte, die z.T. alt und krank sind, haben dort ein Zuhause gefunden, mit allem was das Katzenherz begehrt.

 

Jetzt stellte sich die Frage, wie kommen die beiden Kerlchen von Glauchau nach Leer, es sind ja nun  doch ca. 600 kam, die dazwischen liegen?

Mein Achim hatte schon seit Wochen einen Termin bei Zoras Eltern, um den dort von Zoras Papa für mich selbstgebauten Katzenturm abzuholen. Das passte alles ganz gut, da er einen Tag später zu einer Geburtstagsfeier in der Nähe von Verden eingeladen war.

 

Es war eine Art "Hauruck-Entscheidung" und mein Achim saß im Auto Richtung Zwickau. Dort wurde er dann von den Eltern meines Internet-Freundes "Moritz dem Zweiten" überaus herzlich empfangen und er durfte dort auch übernachten.

Wohlgemerkt, - alle kannten sich überhaupt nicht und dennoch wurde es ein sehr schöner Abend.

 

Am nächsten Morgen fuhr Achim dann nach Glauchau und ließ sich die beiden Perserchen vom ehemaligen Besitzer übergeben. Es war eine kurze und emotionslose "Angelegenheit" uns so konnte die lange Fahrt in den Nordwesten beginnen.

Die ersten gut zwei Stunden wurde die Fahrt musikalisch begleitet von dem Katzenduo Charly und Kimi. Sie gaben ihr Liederrepertoire  in A- bis K-Dur und L- bis Z-Moll in allen Variationen zum Besten, also Katzenmusik vom Feinsten.

 

Zwischendurch musste der schwarze Charly noch ein dringendes Geschäft erledigen und somit hatten nicht nur Achims Ohren, sondern auch seine Nase allerbeste Unterhaltung.

Aber es gibt ja Rastplätze und von daher war die Beseitigung der Hinterlassenschaft kein sonderlich großes Problem.

 

Im weiteren Verlauf der Reise wurden die beiden dann auch ruhiger und dösten vor sich hin.

Insgesamt waren sie doch nahezu 7 Stunden unterwegs und wurden schließlich am Ziel sehr herzlich willkommen geheißen.

Erst einmal ging es dann um die Versorgung der pelzigen Passagiere, anschließend um Achims Wohl.


Bei Kaffee und Kuchen lernte man/katz sich kennen und mein Achim hatte noch eine richtig schöne Zeit bei Zoras Eltern und konnte dort auch noch die Mama von unserem Mymiau-Freund Mazito kennen lernen.

Stellt Euch vor, er hat später zu mir gesagt ... wenn er ein Kater wäre, dann wäre er dort geblieben. So schön wäre es dort.

 

Also ich persönlich kann mir das jetzt gar nicht so richtig vorstellen, wir hier sind nur zu Fünft und zoffen uns doch das ein oder andere Mal.

Bei Zora sind 42 Katzen und es herrscht Harmonie und Zufriedenheit pur.

Charly und Kimi haben sich bereits am nächsten Tag so benommen, als hätten sie nie woanders gelebt. Sie hängen sehr an ihrer "neuen" Mama.

 

Ach ja, nur so nebenbei ... beim ersten tierärztlichen Check wurde festgestellt (Zoras Mama hatte es schon geahnt), dass Kimi eine Perserdame ist.

Schon merkwürdig, dass der Vorbesitzer sie als Kater betrachtet und als eben solchen zur Vermittlung freigegeben hat.

Es gibt Sachen die man nicht verstehen kann und wo sich zwangsläufig einige Fragen auftun, aber in diesem Fall spielt es keine Rolle mehr, denn die beiden Wuschels haben ihr neues Zuhause bezogen, angenommen und sind glücklich.

Das ist doch toll, oder?

Bevor ich jetzt mit der Schreiberei aufhöre, muss ich Euch aber noch ganz schnell zeigen, was der Papa von Zora für mich gebaut hat.


Tataratahhhhhhhh ...


Mein (wenn es denn dann sein muss, auch unser)


neuer Katzenturm


mit 3 Höhlen und Ausguck


Wir finden ihn KLASSE ....




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Max und Jonas - so schlechte Zähne

Oh katz, oh katz - wie die Zeit doch rennt. Jüngst habe ich mich noch über diesen lächerlichen "Katzen-Pool" im Garten und über diese ätzende Hitze aufgeregt und nun? Nun liege ich in meiner Heizungs-Hängematte und werde überhaupt nicht mehr so richtig wach.

Wozu auch, draußen ist es grau und nasskalt, also nichts für Katzen, die es gerne  gemütlich mögen.

 Meine Barbara ist derzeit etwas neben der Spur, da unser Max am kommenden Donnerstag eine Zahn-OP über sich ergehen lassen muss. Der arme Kerl hat FORL und es sieht wirklich schlimm aus.

(bei FORL greift der Körper die eigenen Zähne an. Durch noch nicht aufgeklärte Fehlfunktionen des Organismus lösen spezielle Zellen, die Odontoklasten, die harte Zahnsubstanz auf. Meist beginnt der Prozess im Bereich des Zahnhalses oder an der Zahnwurzel. Dort entstehen Löcher, die immer tiefer in die Zahnwand reichen und größer werden. Da dieser Prozess immer weiter geht, wird der Zahn brühig und bricht schließlich auch ab   Quelle: http://www.geliebte-katze.de/information/gesundheit-von-katzen/katzenkrankheiten/forl-bei-katzen.html )

Dem aber nicht genug, auch Max' Bruder Jonas hat diese Zahnerkrankung und wird dann im Januar operiert.

Beide Jungs werden wohl künftig mit sehr viel weniger Zähnen auskommen müssen, wobei das speziell bei Max wohl kein größeres Problem sein wird. Der wird immer futtern, egal ob nun mit oder ohne Zähne.

 

Jetzt bin ich erst einmal froh, wenn der Donnerstag überstanden sein wird und sich der Fokus wieder auf uns alle bzw. in erster Linie auf mich richten wird ...



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Was ist Weihnachten?

Quelle: http://www.catsuthecat.com/blogs/comics
Quelle: http://www.catsuthecat.com/blogs/comics

Für mich sind diese Tage eindeutig Spiel, Spaß und Spannung, siehe die Zeichnung links, wobei ich leider auf diese so detaillierte Gebrauchs-anleitung zur Demontage eines geschmückten Weihnachtsbaumes verzichten muss.

Hier bei uns gibt es keinen solchen Baum. Offenbar traut man uns fünf Katzen nicht über den Weg, - woran das wohl liegen mag?


Was jetzt genau hinter Weihnachten steckt haben wir mal gehört, aber ob das alles so wahr ist?

Ich weiß nicht ..., ich habe da echt meine Zweifel. 

 

Meine Barbara ist in dieser Zeit immer leicht angenervt und erzählt (wie auch heute) von völlig überfüllten Supermärkten und Einkaufswagen, in denen sich Lebensmittel, Spielzeuge, Weihnachtsdeko und ähnliches auftürmen.

 

Heute hat sie ein älteres Ehepaar beobachtet und belauscht, das mit einem handgeschriebenen Zettel vor den Regalen mit diesen Playmobil-Kartons stand und verzweifelt etwas suchte.

 

Er: "Komm, lass es, wir geben ihm das Geld, dann kann er sich das selbst besorgen."

 

Sie: "Der Junge ist sechs, der ist noch viel zu klein, um sich das selbst zu kaufen."

 

Er: "Dann geben wir seinen Eltern das Geld, sollen die das doch erledigen!"

 

Sie: "Das können wir nicht machen, wie sieht denn das aus, ist doch Weihnachten!" 

 

Er: "Wo ist denn da der Unterschied, die wollen doch auch nur Bargeld?"

 

Sie: "Das ist doch was ganz anderes."

 

Er: "Gut, dann nehmen wir jetzt irgendeinen Karton, und dann bekommt er eben den."

 

Sie: "... und wenn er das schon hat?"

 

Er: "... dann kann er es mir geben, mir gefällt das!"

 

Sie: "was wünschst Du Dir eigentlich zu Weihnachten?"

 

Er: " ... dass alle Menschen wunschlos zufrieden sind ..."

 

Meine Barbara sagte, dass ihr diese Unterhaltung gefallen hat und sie für einen kurzen Moment das Gefühl hatte, dass ihr Loriot zugezwinkert hätte. 

 


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Boah, hoffentlich ist bald Freitag

Unsere Barbara ist nur noch ein Häufchen Elend und es ist mit ihr nichts, rein gar nichts anzufangen. 

Morgen früh um 9.00 Uhr wird unser Max bei der Tierärztin abgegeben und erst am späten Nachmittag kann er dann wieder abgeholt werden, - so wie es aussieht mit erheblich weniger Zähnen. Natürlich wissen wir, dass es keine Alternative gibt, aber Angst um den kleinen Mann haben wir schon irgendwie. Die Narkose und anschließende Schmerzen werden ihm sicher zusetzen - und der Hunger! Wenn Max mal zwei Stunden lang nichts zu futtern bekommt, ist seine kleine Welt ein Ort des Horrors. Apropos Horror ... 

Barbara hatte letzte Nacht einen bösen Albtraum. In diesem Traum hatte sie eine große Terrasse, die in ca. 3 m Höhe noch weit über einen darunter liegenden Fluss reichte. Sie stand auf dieser Terrasse und sah plötzlich, wie zwei riesige weiße Haie daher geschwommen kamen. Einer von ihnen hatte sogar längs auf dem Rücken ein riesiges Maul mit Hunderten von spitzen Zähnen.

Vor Barbaras Augen schwamm der eine Hai auf einen im Fluss schwimmenden Menschen zu, riss sein Maul auf und weg war der Schwimmer.

Sie ist dann in die Wohnung gerannt (hä, hä im Traum konnte sie noch rennen ...), hat die Tür des Katzenzimmers sofort verschlossen und ist zurück auf die Terrasse, unter der sich jetzt die beiden Fische aufhielten und ähnlich wie auf dem Foto auch aus dem Wasser schossen, die Mäuler weit aufgerissen ...

Sie fand das faszinierend bis zu dem Moment, wo ich -Lolle- auf die Terrasse gerannt kam, auf die Brüstung sprang und zum Sprung ins Wasser ansetzte.


Das war dann der Moment, wo Barbaras Gehirn aktiv wurde und sie sich selbst im Traum anschrie: Wach sofort auf, das ist nur ein Traum ...


Ha ha, in diesem Fall kann sogar ich als Traumdeuterin auftreten:

Katze, Zähne und Angst ... das sagt doch wohl schon alles.


Wie schon gesagt, es wird Zeit, dass es Freitag wird - und den morgigen Tag werde ich komplett verpennen.

So eine hysterische Stimmung werde ich mir nicht antun ...


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So ein tapferer Max

Heute überlasse ich meiner Barbara mal die Tastatur, ich habe nicht so alles verstanden, was Doktors da mit Max angestellt haben und kann das auch nicht so richtig wiedergeben.


Danke Lolle ...

Also eines muss ich schon mal vorab loswerden, - ihr Katzen seid ja sowas von "hart im Nehmen", dass wir Zweibeiner uns euch als Vorbild nehmen sollten.

Aber der Reihe nach.

Am Donnerstag haben wir Max um 09.00 Uhr in der Tierarztpraxis abgegeben und als er mitsamt der Box in die hinteren Gefilde gebracht wurde, kullerten bei mir schon ein paar Tränen. Was kam ich mir schäbig vor, ihn einfach so abzugeben und dann zu verschwinden.

Es hieß dann, wir könnten ihn um 16.00 Uhr abholen, - was unterm Strich bedeutete, dass der Tag bereits morgens gelaufen war. Ich war bis zum Nachmittag unfähig, irgendetwas anderes zu tun, als auf die Uhr zu schauen.

Um Punkt 16.00 Uhr standen wir bei der Tierärztin auf der Matte, mussten aber noch einige Zeit warten.


Dann wurden wir in den Behandlungsraum gebeten, wo Max in seiner Box hockte und einen ziemlich desolaten Anblick bot, - ein Häufchen Elend schaute uns aus sehr müden Augen an. Kein Wunder, denn wenn katz 7 Zähne gezogen wurden, dann hinterlässt das deutliche Spuren.


Da er kurz vor unserer Ankunft noch einmal eine heftige Nachblutung hatte, riet man uns, ihn doch noch über Nacht  in der Praxis zu lassen. 

Selbstverständlich haben wir dem zugestimmt, obwohl ich ihn doch so gerne nach Hause geholt hätte.

Mein Mäxchen, ganz allein in einer fremden Umgebung und mit schlimmen Schmerzen, - die Vorstellung war für mein Seelenheil nicht wirklich förderlich. Dennoch verabredeten wir, dass wir am kommenden Morgen anrufen um das Okay zu bekommen, in abzuholen. Wir haben dann noch eine Weile mit Max geschmust, aber als er zunehmend unruhig wurde, sind wir gegangen.


Für mich war die folgende Nacht recht "abgehackt". Es war in der Tat so, dass ich alle 30 Minuten aus einer Art Halbschlaf hochgeschreckt bin und nach einem Blick auf die Uhr ausgerechnet habe, wie lange es noch dauern wird, bis ich anrufen kann.


Kurz und gut, wir konnten ihn dann abholen und Max sah schon wieder recht normal aus. Als wir zu Hause ankamen und die Box öffneten, stürmte er auf seinen Fressnapf zu, leerte den und verschwand ins Freigehege, um dort mit dem üblichen Morgen-Spaß weiterzumachen, wo er tags zuvor aufgehört hatte, - Vögel beobachten und anschnattern. Durch die Schmerzmittel war er ziemlich gut drauf.


Heute ist er etwas ruhiger, was aber wohl daran liegt, dass ich ihm eine zu niedrige Dosis Schmerzmittel gegeben habe und man diese nicht im Nachhinein erhöhen sollte. Das tut mir furchtbar leid, - aber da er frisst und auch rausgeht, hoffe ich, dass es nicht zu schlimm ist, und morgen früh bekommt er dann noch einmal eine "normale" Dosis. Das wird dann aber auch gleichzeitig die letzte sein.


Unterm Strich können wir sagen, dass das Schlimmste zum Glück vorbei ist.


Am 20. Januar ist dann unser Jonas mit der Zahnsanierung dran, bei dem es hoffentlich nicht wieder so schlimm wird.


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Was macht Ihr Euch alle für 'nen Stress ...

Hey Zweibeiner, - nun haltet doch mal inne mit Eurem Weihnachtsstress.

... Ommm - Ommm - Ommm ...

Alles klar?


Also ich frage mich einmal mehr, wozu dieses Weihnachten eigentlich da ist.

Ihr hetzt durch die Gegend, kauft all das ein, was andere gerne haben möchten und vielleicht überlegt Ihr dabei, ob Euer soeben gekauftes Geschenk dem Anspruch des in Kürze Beschenkten auch wirklich gerecht wird.

Ihr setzt Euch unter Druck, weil Ihr im letzten Jahr vielleicht ein unerwartetes Geschenk von Tante Hannchen bekommen, selber aber nichts für sie hattet. Diese Peinlichkeit darf in diesem Jahr auf gar keinen Fall noch einmal vorkommen.

Das Gleiche spielt sich in punkto Weihnachtspost ab, - bloß niemanden vergessen.

Dann müsst Ihr noch die Weihnachtsmenüs planen, entsprechend einkaufen und wenn möglich auch vorbereiten, - die Wohnung benötigt noch dringend eine Rundum-Säuberung, damit die Nadeln des noch zu schmückenden Weihnachtsbaumes nicht in den Staub fallen müssen.


Wenn dann Heiligabend ist, seid Ihr fix und alle und wünscht Euch vom Weihnachtsmann eigentlich nur noch eine extra große Zipfelmütze voll Schlaf.


Ich verstehe das alles nicht. Warum schenkt Ihr Euch nicht einfach Zeit, - die Zeit, die Euch in Eurem Miteinander so oft fehlt?

Warum ist es so wichtig, dieses ganze Fest in Hochglanz-Glitzer-Papier einzuwickeln? 


Wir Fellnasen wünschen uns die ein oder andere gemeinsame Kuschelstunde mehr und würden uns riesig freuen, wenn unsere Menschen mit uns und unserem Spielzeug mal etwas länger auf dem Teppich herumalbern würden.

Was braucht Katz mehr und jetzt mal ehrlich, Ihr Menschen bräuchtet doch eigentlich auch nicht mehr, oder?


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Gottes Kinder

Heute ist Heiligabend und Ihr Christen begeht das Weihnachtsfest, - eigentlich ein Geburtstagsfest für Jesus, den Sohn Gottes.

Das habe ich doch richtig verstanden, oder?

Aber wer ist denn nun Euer Gott?

Das würde mich jetzt mal interessieren, denn so einen wirklich großen Einfluss auf Euch Menschen hat er offenbar nicht.

 

Niemand hat ihn jemals gesehen, somit macht sich jeder sein eigenes Bild von ihm und jeder interpretiert ihn gemäß seiner Vorstellung oder der von den einzelnen Religionen vorgegebenen. Wenn die Vorstellungen von ihm  auseinander gehen und  jeder darauf beharrt, dass sein Gott der Stärkere ist, dann kommt es sogar vor, dass Ihr Menschen Euch deshalb die Köpfe einschlagt - und wenn sich dann noch die Politik einmischt, können Kriege entstehen - und was langfristig gesehen noch viel schlimmer ist, dass sind die Vorurteile, die daraus wachsen, gelebt und weiter gegeben werden.

Ist das Gott? Steht er hinter und zu all dem? 

 

Schaut Euch jetzt mal das Bild unserer Erde an.

Es zeigt den Ort, wo jeder von uns allen, ob nun Fauna oder Flora zugehörig, sein Leben begonnen hat und wo es auch wieder enden wird. Dieser Planet lässt uns leben, weil er all das bietet, was wir dazu brauchen.

Seine Form und seine Bewegung symbolisiert das Leben, - den ewigen Kreislauf! 

Nichts von allem vergeht wirklich, es verändert sich nur.

 

Zehn Gebote bräuchtet Ihr eigentlich gar nicht, solange Ihr Euch an die Naturgesetze haltet.

Natürlich wird in diesem ewigen Kreislauf auch getötet, aber nur, um überleben zu können. Es ist eben auch eines der Naturgesetze und da ist das Töten gleichbedeutend mit dem Überleben.


Was aber in der Natur nicht vorkommt, ist das Morden aus Habgier, Rache oder Eifersucht, das Vergewaltigen, das Foltern, das Ausbeuten von Lebewesen ... leider gäbe es hier noch so vieles mehr aufzuzählen.


Warum können die Menschen nicht einfach

"jedem Lebewesen seine Würde lassen und ihm eine reelle Chance geben?"

 

Bei uns Tieren klappt das ganz gut, denn für uns ist dieser, unser Planet mit seinen Naturgesetzen unser Gott und somit unser Leben.


Würdet Ihr Menschen lernen, Euren Gott auch so zu erkennen, dann würde es allen besser gehen und niemand käme auf die Idee, diesen Planeten mit all seinem Leben und seiner Schönheit so zu missbrauchen wie es leider seit Jahrhunderten geschieht. 


Jetzt wünsche ich Euch ein schönes Weihnachtsfest  und vergesst nicht, auch Ihr seid Töchter oder Söhne Gottes ... 


... unseres Gottes auf jeden Fall

 

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Lasst es uns besser machen ...

Es dauert nicht mehr lange, dann fängt auch für Euch Menschen aller Länder ein neues Jahr an - das Jahr 2015 -, 

und ich hätte da noch einen Vorschlag, was ein jeder von Euch auf seine ganz persönliche aber eben auch politische Jahres-Agenda schreiben solltet:


Rücksichtnahme und Respekt

 

Rücksichtnahme und Respekt gegenüber denen, die nicht Eurem Spiegelbild gleichen, die eine andere Mentalität haben, in einer anderen Kultur mit eigenen Werten und Traditionen leben.

Respektiert Euer Gegenüber, nehmt Rücksicht und verurteilt nicht das, was sein Leben ausmacht.

Helft, wann immer Ihr darum gebeten werdet, aber hütet Euch zu missionieren, weil Ihr glaubt, Eure Werte seien die Besseren. Wir haben oft gesehen, wohin das führen kann, und außerdem, wer vermag das schon zu beurteilen.

 

Zerstört Eure Feindbilder und erschafft gemeinsam ein großen farbenfrohes Gemälde des unterschiedlichen Lebens und vergesst uns Mitgeschöpfe dabei nicht, wir und unser Recht auf Rücksichtnahme und Respekt gehören dazu.


Wir wünschen dieser Welt ein friedliches Jahr 2015.



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